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Der in Loceryl
enthaltene Wirkstoff
Amorolfin besitzt einen zweifachen
Wirkansatz, das heißt, der
Wirkstoff zerstört den Aufbau
der Zellmembran des Nagelpilzes an
mindestens zwei
Stellen, wohingegen andere
Wirkstoffe nur an einer Stelle
angreifen.
Dabei hemmt Amorolfin den
wachsenden Pilz nicht nur, sondern
tötet ihn ab. Das ist wichtig,
denn nur durch das Abtöten der
Erreger ist eine dauerhafte Heilung
möglich. Bei Loceryl Nagellack
handelt es sich um einen Acryllack,
der, ähnlich einem kosmetischen
Nagellack, auf dem Nagel eine
wasserfeste, beständige Lackschicht
bildet. Die Lackschicht stellt ein
sogenanntes Wirkstoffdepot her, aus
dem Amorolfin kontinuierlich frei
gesetzt wird. So kann Amorolfin seine
antimykotische Wirkung durch die
Nagelplatte bis in das Nagelbett
entfalten. Loceryl Nagellack gibt es
als praktisches Behandlungs-Set mit
folgenden Bestandteilen: Flasche mit
Nagellack, Spatel zum Auftragen des
Lacks, Tupfer mit Isopropanol,
Nagelfeilen, 5 ml Loceryl Nagellack
(reichen bei 3 betroffenen Nägeln
durchschnittlich für eine 6-monatige
Therapie aus). Nagelpilzerkrankungen
haben eine hohe Reinfektionsrate.
Daher empfiehlt es sich, vorbeugend
geeignete Hygienemaßnahmen
durchzuführen. Auch das weitere
Auftragen des wirkstoffhaltigen
Nagellackes einmal pro Monat kann
dazu gehören.
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Die Finger- bzw.
Zehennägel werden mit dem Canesten Pflaster
luftdicht zugeklebt und bleiben für jeweils
24 Stunden in dem
Pflasterverband.
Bei dem
täglichen Verbandswechsel werden die Finger
oder Zehen (bzw. die Hand oder der Fuß) ca.
10 Minuten in warmem Wasser gebadet und
anschließend mit dem Schaber die
aufgeweichte kranke Nagelsubstanz
abgekratzt.
Nach dem
Abtrocknen wird die Salbe erneut
aufgetragen und der Nagel mit dem Pflaster
zugeklebt.
Die Behandlung
mit der Salbe und dem Pflasterverband muß
täglich sorgfältig und so lange
durchgeführt werden, bis das Nagelbett
glatt ist und sich keine aufgeweichte,
pilzbefallene Nagelsubstanz mehr abkratzen
lässt.
Dazu sind im
allgemeinen, je nach Ausmaß der Infektion
und Nageldicke, 7-14 Tage
erforderlich.
Die Salbe
wirkt nur auf kranke Nagelsubstanz, gesunde
Teile bleiben unbeeinflusst.
Ein Abdecken
der den Nagel umgebenden Hautfläche ist im
allgemeinen nicht erforderlich.
Sollte in
Ausnahmefällen
wegen Reizung ein Abdecken erforderlich
sein, so ist auf die den Nagel umgebenden
Hautränder z.B. Zinkpaste
aufzutragen.
Das Pflaster
ist entsprechend der Größe des Nagels zu
halbieren.
Nach der
Nagelablösung sollte eine konsequente
Behandlung mit einer 1%igen Bifonazol-Creme
über ca. 4 Wochen durchgeführt
werden.
Ein
dauerhafter Behandlungserfolg einer
Nagelpilzerkrankung ist in hohem Maße von
der sorgfältigen Ablösung der erkrankten
Nagelteile und der anschließend konsequent
durchzuführenden Behandlung mit
Bifonazol-Creme abhängig.
Die Behandlung
sollte in schweren Fällen ggf. durch andere
Pilzmedikamente unterstützt oder durch eine
chirurgische Maßnahme ergänzt
werden.
In den
seltenen Fällen einer Pflasterallergie sind
andere wasserfeste Pflaster bzw.
Gummifingerlinge zu
benutzen.
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